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Vision

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Die Vision eines Zentrums der verfolgten Künste als zentraler Dokumentations-, Ausstellungs- und Veranstaltungsort mit entsprechenden Aktivitäten im Kultur- und Bildungsbereich beschäftigt seit Jahren eine Reihe gemeinnütziger, öffentlich-rechtlicher und privater Initiatoren.
Zentrale Akteure sind dabei die Bürgerstiftung "Sammlung Schneider - für ein Museum der verfemten Künste" und die Else-Lasker-Schüler-Stiftung Verbrannte und verbannte Künster-/Dichter".
 
Ausgangspunkte für die Überlegungen zur Verwirklichung eines "realen" Zentrums waren einerseits die inzwischen von den Beteiligten erworbenen Sammlungen Schneider und Serke ("Die verbrannten Dichter") sowie das für einen Ausbau zum Zentrum seit Längerem ins Auge gefasste Museum Baden in Solingen. Einen wichtigen Beitrag zur Arbeit eines kommenden Zentrums leisteten und leisten bereits die von der Else-Lasker-Schüler-Stiftung initiierten Internetprojekte Exil-Archiv (Schwerpunkt Dokumentation) und Exil-Club (Bildung, Jugendarbeit).
 
Hier dokumentieren wir Grundsatzartikel, Aufrufe und Überlegungen zur Verwirklichung des Zentrums der verfemten bzw. verfolgten Künste. Einige der dort geforderten Maßnahmen sind in der Zwischenzeit erfolgt - andere, zentrale Ideen wie der Ausbau des Museums Baden zum realen Zentrum stehen noch aus bzw. bedürfen weiterhin der Förderung von privater und öffentlicher Hand.

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  Gewissen gegen Gewalt

Erinnern und aufklären statt verdrängen und vergessen - für ein Zentrum der Verfolgten Künste - gegen Intoleranz, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit.
Hajo Jahn, Vorsitzender der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und -Stiftung "Verbrannte und verbannte Dichter/Künstler" plädiert für ein Zentrum der Verfolgten Künste - als lebendige Erinnerung an verfolgte und verfemte Intellektuelle.

 

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  Plädoyer: Gebt der Kunst deutscher Emigranten einen Ort

Plädoyer für ein Zentrum der verbrannten Literatur und verfemten Kunst
Die Kunsthistorikerin Dr. Rosamunde Neugebauer erinnert an die zahlreichen, heute weitgehend unbekannten emigrierten Künstler- und DichterInnen und skizziert den auch heute noch unzureichenden Forschungs- und Dokumentationsstand. Sie fordert ein Haus als Sammlungs- und Ausstellungsort, Begegnungsstätte und Forum.

 

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  Café Central

Ein gemeinsames Forum für bildende und darstellende Kunst, Musik, Architektur, Poesie, Lyrik und Journalismus
Dr. Rolf Jessewitsch, Leiter des Museums Baden, Solingen, beschreibt am Beispiel der Sammlung Schneider die Wiederentdeckung einer ganzen Künstlergeneration, die von den Nationalsozialisten ins Abseits gedrängt wurde - und bis weit in unsere Zeit hinein weitgehend vergessen blieb - im Gegensatz zur gut dokumentierten NS-Kunst. Für das Wiederentdecken und Aufarbeiten unentdeckter Zeitzeugnisse des 20. Jahrhunderts fordert er gemeinsame Foren, die das Zusammenwirken der Künste abbilden und reflektieren.
 
Abbildungen:
Entwurf Erweiterungsbau Museum Baden Solingen zum "Zentrum für verfemte Künste". Diese Arbeit wurde uns freundlicherweise von der Autorin und dem Architektenbüro schwebel_architekten, Mitarbeit Lars Wenkel - 3D Animation, Kurfürstenstr. 33, 10785 Berlin, zur Verfügung gestellt.

 

 

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  Fördergesellschaft für ein "reales" Zentrum

Am 27. Juni 2003 wurde eine Fördergesellschaft ins Leben gerufen, um eine dauerhafte Installation der Sammlung Schneider, Olpe im Museum Baden in Solingen zu ermöglichen.
Franz G. Sartorius beschreibt Gründung und Ziele der Fördergesellschaft "Museum für Verfemte Kunst e.V.", Solingen.

 

 

 

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  Konzept für das Museum Baden

Konzeptansätze eines "realen" Zentrums im Museum Baden, Solingen Auszüge aus einem Entwurf des Architekturbüros schwebel Architekten, Berlin