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Zentrum der verfolgten Künste

   

Ein Zentrum der Erinnerung und Aufklärung
als interdisziplinäres Forschungs- und Ausstellungsprojekt

   
Die Verfolgung kritischer Intellektueller scheint eine Konstante der Geschichte zu sein, die zeitlich und geographisch weit über das Deutschland der NS-Zeit hinausreicht. Gerade heute wird der Umgang mit Fremden, Andersdenkenden und Kritikern zum Prüfstein demokratischer Gesellschaften. Um so wichtiger wird die Auseinandersetzung mit Exil und innerer Emigration, Vertreibung und Zensur insbesondere von Künstern und Intellektuellen im Zeichen von Diktatur und Unfreiheit.

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Else
Lasker-Schüler;
Dichterin und graphisches Talent, deutsche Jüdin, im Exil in Zürich und Jerusalem

 

 
Das Zentrum der Verfolgten Künste - bis zur endgültigen Verwirklichung bereits mit seiner Online-Präsenz virtuell existent - ist
- Sammlungs- und Ausstellungsort für die Kunst der Emigranten und verfolgter
  Künstler wie der Malergeneration der expressiven Moderne

- Dokumentations- und Forschungsstelle für die Lebenswege, Schicksale und
  Leistungen verfolgter Intellektueller im Exil und in der inneren Emigration

- Bildungsträger (Sensibilisierung für die Situation politisch und kulturell
  Verfolgter und Diskriminierter, Sensibilisierung für demokratische
  Grundwerte, insbesondere Meinungs- und Pressefreiheit sowie
  Toleranz gegenüber Andersdenkenden

   
 
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Die Idee für das Zentrum fußt auf den parallelen Visionen der Wuppertaler Else-Lasker-Schüler-Stiftung verbrannte und verbannte Dichter/Künstler sowie der Solinger Bürgerstiftung "Museum für verfemte Künste".

Den Grundstock für die Ausstellungen und die interdisziplinäre Arbeit des Zentrums bilden die Sammlung Schneider, eine wegweisende Dokumentation der politisch verfemten und zweitweilig vergessenen zweiten Malergeneration der expressiven Moderne, die Literatursammlung des Journalisten Jürgen Serke, der Briefe, Erstausgaben und dokumentarische Exponate der "verbrannten Dichter"  zusammengetragen hat, sowie Exil-Briefe Thomas Manns und repräsentative Exponate des zeichnerischen Werks der künstlerisch vielseitig begabten Dichterin Else Lasker-Schüler.
 
weiter lesen: Rückblick und aktueller Stand März 2009
   

   


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Dr. h.c. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft         
 

Ausstellungseröffnung 2008 als Meilenstein auf dem Weg zum realen Zentrum

 
Mit der Eröffnung der Ausstellung "Zentrum der verfolgten Künste - Sammlung Jürgen Serke" wurde ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum geplanten Zentrum im Museum Baden, Solingen erreicht.
Als Gäste und Festredner trugen u.a. Jiri Grusa als Präsident des internationalen P.E.N.-Clubs, Dr. h.c. Johannes Gerster als Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zur feierlichen Eröffnung bei. Die Website des Exil-Zentrums dokumentiert Veranstaltung und Redebeiträge.

Eröffnungsrede von Dr. h.c. Johannes Gerster zur Ausstellungseröffnung
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"Jürgen Serke als Sammler und Mittler"
Rede von Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann, TU Berlin
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"Von historischer Logik zu hysterischen Lügen"
Rede von Jiri Grusa, Präsident des internationalen P.E.N.
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Festrede von Dr. Jürgen Wilhelm,
Vorsitzender der Landschaftsvereinigung Rheinland
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"Etappenziel erreicht"
Pressemeldung der Else-Lasker-Schüler-Stiftung und des Museums Baden zur Ausstellungseröffnung im "Zentrum der verfolgten Künste"
 
Ausstellung "Zentrum der verfolgten Künste - Sammlung Jürgen Serke".
Das Info 73 der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft dokumentiert und kommentiert die Eröffnungsveranstaltung vom 29./30.03.2008
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Die Ausstellungseröffnung erfuhr eine außergewähnlich große Resonanz in der bundesweiten Medienlandschaft. Ausgewählte Pressestimmen finden Sie auf dieser Seie im Bereich "Presse" .

   
   

Weitere Beiträge zum "Zentrum der Verfolgten Künste"

 
"Thomas Manns Briefwechsel mit den 'Deutschen Blättern' in Santiago de Chile"
Vortrag von Prof. Dr. Klaus Goebel anlässlich der Übergabe von sechs Originalbriefen Thomas Manns durch die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und -Stiftung Wuppertal als Dauerleihgaben an die Bürgerstiftung für verfemte Künste im Museum Baden, Solingen.
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"I Have A Dream... "
Rede des Sammlers Dr. Gerhard Schneider zur Eröffnungsausstellung der Bürgerstiftung für verfemte Künste am 12. Dezember 2004 im Museum der Stadt Solingen.
 
"Vision und Verantwortung"
Festrede von Dr. h.c. Annemarie Renger, Bundestagspräsidentin a.D., zur Eröffnungsausstellung der Bürgerstiftung für verfemte Künste am 12.12.2004
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